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Grundwasserförderung über Vakuumbrunnen

Verfahrensbeschreibung

Bodenarten, bei denen die Schwerkraft nicht ausreicht , um das Wasser dem Brunnen zufließen zu lassen, erfordern den Aufbau eines Vakuums, durch welches das Wasser angesaugt wird. Die Vakuumanlage überträgt den Unterdruck im Brunnen auf den zu entwässernden Boden. Vakuumsentwässerung wird bei Feinsanden und Schluffen mit Durchlässigkeitswerten von k= 10^ - 4 bis 10^ - 7 m/s angewandt. Durch die Sogwirkung des Vakuums wird das Wasser in den Spülbrunnen gesogen.

Verfahrensart
Altlasten
Überwachung
Grundwassermonitoring
Nachsorge
Grundwassermonitoring, Brunnenregenerierung
Nachbesserung
Errichtung zusätzlicher Brunnen
Anwendungsstand
Stand der Technik
Zeitaufwand
1-3 Jahre

Rechtliche Anforderungen

Arbeitsschutz
Verweis auf LfUG-Leitfaden: Materialien zur Altlastenbehandlung - Leitfaden zum Arbeitsschutz bei der Altlastenbehandlung; Verweis auf UB MEDIA: Boden und Altlasten 08/2005 - Arbeitsschutz in kontaminierten Bereichen
Erforderliche Genehmigungen
Gesetz Notwendig
Abfallrecht Nein
Baurecht Nein
Immissionsschutzrecht u. U.
Wasserrecht Ja
Sonstige u. U.

Bewertung

Eignungsgrad für Schadstoffe
gut
  • Aliphatische, aromat. KW
  • Ammoniak
  • Arsen
  • basisches Wasser
  • Blei
  • Cadmium
  • Chrom
  • Cobalt
  • Cyanide (komplex)
  • Dioxine, Furane
  • Fluoride
  • Kupfer
  • MKW (Diesel, Schmieröle)
  • MTBE
  • Nickel
  • PAK
  • PCB
  • Pestizide
  • Phenole und Alkohole
  • Phosphate
  • Quecksilber
  • Saures Wasser
  • Schwefelwasserstoff
  • Sulfate
  • Zink
  • Zinn
bedingt
  • Leichtflüchtige KW (BTEX)
  • LHKW
ungeeignet
Umweltauswirkung
hoch mittel gering ohne
Bodenbelastung X
Grundwasserbelastung X
Luftbelastung X
Flächenbedarf X
Lärmbelastung X
Schmutzbelastung X
Abfallaufkommen X
Transportaufkommen X
Eignungsgrad für Böden / Materialien
gut bedingt ungeeignet
Schluffsand X
Mittelsand X
Feinsand X
Kies X
Ton X
Bauschutt X
Datenstand
10.03.2006